Marcel

Chef im Ring ;)

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Beiträge von Marcel

Windows 2008 – “sinnvolle” Verbesserung

Mir ist bei der Arbeit mit dem Windows Server 2008 eine “sinnvolle” Verbesserung aufgefallen. Und zwar hatte ich Reboot Tasks angelegt die Samstags und Sonntags diverse Server neustarten. Nachdem die Server übers Wochenende natürlich nicht neugestartet sind, habe ich mich auf Fehlersuche begeben. Zunächst vermutete ich ein Rechteproblem welchen dem Task den Reboot des Servers verbietet. Aber es lag auch nicht hieran. Nach gefühlten zwei Stunden Fehlersuche bin ich dann auf das Problem gestoßen. Und zwar hat Microsoft den Shutdownintervall auf 600 Sekunden (10 Minuten) beschränkt. Mein Task sah natürlich wie folgt aus:

shutdown /r /f /t 900

Dies führte dazu das der Task nie ausgeführt worden ist. Das geniale an der Sache ist, das man aber weiterhin, z.B. über Windows XP, den Restartbefehl bis zu einer Zeit von 315360000 Sekunden (10 Jahre) ausdehnen kann.

Sprich ein geplantet Reboot der eine längere verzögerung als 10 Minuten benötigt, funktioniert weiter über Windows XP:

shutdown /r /f /t 900 /m \\server.domain.tld

Bei Windows Server 2008 R2 wurde dieses “Feature” im übrigen wieder auf das Verhalten von Windows XP/2003 geändert.

SyncToy – Ein kleiner alleskönner

Ich gehöre nicht zu den Personen die den Windows Home Server 24 Stunden am Tag laufen lassen. In meinen Augen ist es eine zu große Stromverschwendung.

Jedenfalls brachte mich diese Tatasche wieder dazu, meine Daten nur auf meiner lokalen Festplatte (RAID-0) zu sichern. Man musste ja schließlich immer nur mal kurz eine Datei haben, und wollte hierfür den Server nicht extra Starten. Zumal dauerte das auch wenn es schnell gehen sollte einfach zu lange. Eine Kopie des Ordner lag aber, für den Notfall, auf dem Homeserver.

Vor ein paar Tagen schrieb mich dann ein Kumpel an und beschwerte sich über die 1 TB verlorener Daten auf seiner externen Festplatte. Ich dachte mir kann dies ja nicht passieren da meine Daten ja zusätzlich auf dem Homeserver lagen. Zur Sicherheit wollte ich dies nochmal überprüfen. Tja, eine zweite Kopie lag zwar auf dem Server, es hatte sich aber nun nach ein paar Monaten eine Differenz von 1.000 Dateien gebildet. Hätte sich also der Crash ereignet hätte es schlecht für mich ausgesehen. Mehr >

Umstieg auf Windows 7

Mein Umstieg auf Windows 7 ist geschafft :)

Die Installation des Betriebssystems und der Anwendungen lief Problemlos. Einzig ein paar Anwendungen wie Daemon Tools und der eBay Turbo Lister wollten erst mit einem Trick bzw. gar nicht funktionieren. Wobei ich Windows 7 für beide nicht verantwortlich mache.

Nunja einen kleinen Nachteil hat die Umstellung auch. Derzeit gibt es keinen WHS Connector für Windows 7. Dies wird aber mit dem Powerpack 3 behoben welches hoffentlich um den 22. Oktober zur Verfügung steht. Derzeit behelfe ich mich damit die Shares einfach unter dem Administrator Accounts des Servers zu verbinden.

Was mir zudem aufgefallen ist, ist der neue Windows Leistungsindex. Natürlich musste man aufgrund der Hardwareentwicklung den Wert auf maximal 7,9 hoch schrauben. Dennoch verstehe ich die Bewertung meines RAID Arrays nicht. Aktuell betreibe ich ein RAID-0 über den ICH10R Chipsatz des Mainboard. Trotzdem erhalte ich “nur” eine Bewertung von 5,9 für die Festplattengeschwindigkeit. Mehr >

Verteilung von Adobe Reader Patches

Eigentlich eine einfache Sache dachte ich Anfangs. Aber die Verteilung von Adobe Reader Patches stellt in einer Firmenumgebung doch ein nicht gerade kleines Problem dar. Adobe stellt zwar MSP  Dateien (Microsoft Installer Patch Files) zur Verfügung, jedoch bringen die einem Herzlich wenig wenn man eine Softwareverteilung über die Active-Directory Bordmittel betreibt.

Im Internet finden sich allerhand HowTo’s die eine Integration der Patches in den Installer beschreiben. Leider wird bei diesen HowTo’s ein wichtiger Schritt ausgelassen so das es zu einer ungewöhnlichen Konstellation kommt. Bei einer solchen Integration kann es nämlich dazu kommen das der Installer und später auch das Programm von einer aktuellen Version (z.B. 9.1.3) sprechen, sich aber im Hintergrund immer noch die 9.1.0 Version befindet. Weiterhin kommt dazu das sich auf solchen Installationen später auch keine Patches mehr installieren lassen. Mehr >

Installation von WHS auf einem Intel SS4200-E(HW)

Auf der Suche nach einem NAS System bin ich vor kurzem auf das Intel SS4200-E gestoßen. Leistungsmäßig gehört dieses Gerät zu einem der besten Geräte dank eines Intel (Wer hätte es gedacht) Celeron 420 Prozessors. Kritiken gab es nur wegen der Mitgelieferten EMC Software die viele Wünsche offen lies (Torrent Client, Webserver, usw.). Für Leute wie mich, die das Storage nicht nur als einfache Datenablage nutzten möchten gibt es jedoch eine Abhilfe. Letztendlich ist das SS4200-E und SS4200-EHW (Eine günstigere Version ohne die EMC Software) ein ganz normaler PC. Und genau deshalb gibt es hier die Möglichkeit den Windows Home Server oder andere Betriebssystem wie z.B. Windows Server 2003 oder Linux aufzuspielen. Da ich die automatische Sicherung der Clients des WHS interessant fand habe ich mich hierfür Entschieden und beschreibe hier den Ablauf der Installation:

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